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Die 10 häufigsten Fragen zum Selbstabtasten

  • 12. Juli 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Nov. 2025


Selbstabtasten klingt irgendwie… medizinisch, oder? Oder vielleicht kompliziert, oder leicht unangenehm? Keine Sorge – wir sprechen hier offen und echt über das Thema. Ohne Druck, ohne Panikmache und definitiv ohne medizinisches Kauderwelsch.


Hier findest du die 10 Fragen, die wir am häufigsten hören – und Antworten, die wirklich helfen.


Ab wann sollte ich mit dem Selbstabtasten beginnen?

Im Prinzip ab dem ersten Moment, in dem du Brüste hast. 😅 Aber realistisch: ab dem frühen Erwachsenenalter (ca. 20 Jahre) macht es Sinn, sich einmal im Monat kurz Zeit zu nehmen. Es geht nicht um Panik – sondern darum, deinen Körper kennenzulernen.


Wie oft soll ich abtasten?

Einmal im Monat reicht völlig! Optimal ist es ein paar Tage nach deiner Periode, wenn die Brüste weniger gespannt sind. Kein Zyklus? Dann nimm dir einen fixen Reminder – zum Beispiel am 1. jedes Monats (wir helfen gerne dabei 😉).


Wie lange dauert das Abtasten wirklich?

Etwa 5 Minuten. Also kürzer als deine Lieblings-Instagram-Scrollzeit.


Was genau soll ich fühlen?

Alles, was nicht zu deinem normalen Brustgefühl gehört:

  • Knoten oder verhärtete Stellen

  • ungewöhnliche Verdickungen

  • Dellen, Einsenkungen

  • ungewöhnliche Wärme oder Rötung

  • Flüssigkeit aus der Brustwarze


Wichtig: Viele Veränderungen sind harmlos. Nur abklären lassen hilft sicher weiter.


Was ist normal?

Viele Frauen haben unregelmässiges Brustgewebe. Hormone machen auch gern mal Drama. 🎭

Wichtig ist nicht, dass alles glatt ist – sondern, dass du weisst, was normal für dich ist.


Muss ich Angst haben, etwas zu entdecken?

Nein. Du tastest nicht aus Angst – du tastest aus Selbstliebe. Wenn du etwas findest, bedeutet das nicht automatisch Krebs. Es bedeutet: du hast aufmerksam hingeschaut. Und das ist Stärke, kein Risiko.


Wie taste ich richtig ab?

💧 Unter der Dusche mit etwas Duschgel oder 🧴 beim Eincremen.

Flach mit den Fingerkuppen, kreisförmig, von aussen nach innen – bis zur Brustwarze und auch Richtung Achsel.


Was mache ich, wenn ich etwas Auffälliges entdecke?

Nicht googeln (wirklich nicht).

Einfach einen Termin bei deiner Gynäkologin vereinbaren. Abklären statt ausmalen.


Kann ich etwas falsch machen?

Nur eins: gar nicht tasten.

Du musst keine Expertin sein. Dein Job ist: fühlen & wahrnehmen. Die genaue Diagnose macht das medizinische Fachpersonal.


Was hilft mir, dran zu bleiben?

  • Ein fester Tag im Monat

  • Reminder am Handy

  • Eine Freundin mit ins Boot holen (Team Tasten 💪)

  • Oder ganz einfach: unser BreastLove-Monats-Reminder


Fazit


Du tastest nicht, weil du dir Sorgen machst. Du tastest, weil du dich kennst.

Das ist keine medizinische Aufgabe – sondern ein liebevoller Check-in mit deinem Körper.


5 Minuten im Monat. Deine Routine. Dein Reminder.

 
 
 

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